25. April 2018

Tomaten, Tomaten, Tomaten

Ich liebe Tomaten, vor allem wenn ich sie selbst angepflanzt habe, der Geschmack ist einfach unvergleichlich.
Für die diesjährige Tomatensaison habe ich mir jedenfalls sehr viel vorgenommen.

Bereits Ende März (27.03.) habe ich die ersten großen Tomatensorten gesät. Die Keimrate war sehr gut, einzig zwei Sorten sind davon nicht gekeimt. Von den Übrigen sind alle drei Samen aufgegangen.
Auch sind sie dieses Jahr besonders schnell gekeimt, sie haben gerade mal drei Tage dafür gebraucht.
Die Pflanzen haben sich bis jetzt sehr gut entwickelt und warten langsam darauf ins Freie zu können.


Fleischtomaten:
- Blue Beauty
- Great White Purple
- Hippie Zebra
- Olympic Flame
- Orange Fleshed Purple Smudge
- Purple Calabash
- Schwarzer Elefant
- Beauty King
- Berkeley Tie Dye Pink
- Black Russian


Ochsenherztomaten:
- Brad´s Black Heart
- Orange Russian
- Kosovo


Beefsteaktomaten:
- Ananas Tomate
- Ananas Noire
- Aunt Ruby´s German Green
- Big Rainbow
- Brandywine Red
- Cherokee Purple
- Feuerwerk
- Georgia Streak
- German Gold
- Hillibilly
- Marvel Striped
- Old German
- Virginia Sweets

Anfang April (03.04.) sind dann auch die kleineren Sorten unter die Erde gekommen.
Auch hier sind wieder alle bis auf eine Sorte aufgegangen, und wieder eine sehr kurze Dauer bis zur Keimung von nur vier Tagen.


Cherrytomaten:
- Black Plum
- Blueberry
- Dancing with Smurfs
- Gelbe Dattelwein
- Bosque Blue
- Helsing Junction Blues
- Indigo Rose
- Isis Candy
- Kleine Mohren
- OSU Blue
- Süße von der Krim
- Green Grape

Strauchtomaten:
- Belle Coeur
- Blue Wolly
- Dark Galaxy
- Gargamel
- Plum Lemon
- Primary Colors
- Schwarze Königin
- Siberia
- Tschernij Prinz


Ampeltomaten:
- Benary´s Gartenfreude
- Red Robin
- Tumbler
- Window Box Yellow

Wildtomaten:
- Australische
- Galapagos
- Gelbe Johannisbeere
- Golden Currant
- Peruanische
- Rote Johannisbeere
- Small Egg


Flaschentomaten:
- Artisan Blush Tiger
- Buratino
- Kuldne Kala
- Sosuletschka

Kirschtomaten:
- Black Cherry
- Chokolate Pear
- Fablonelystiny
- Fahrenheit Blues
- Green Pear
- Ildi
- Indigo Kumquat
- Mexikanische Honigtomate
- Tomaccio

Falls ihr euch jetzt fragt "was macht sie denn jetzt mit so vielen Tomatenpflanzen?" dann kann ich dazu nur sagen ich habe wirklich vor von jeder der 70 Sorten mindestens eine Pflanze im Garten oder auf der Terrasse unterzubringen.
Die restlichen Pflanzen werden an Freunde und Verwandschaft verschenkt, die freuen sich jetzt schon alle darauf.

Außerdem waren mein Mann und ich auch schon sehr fleißig und haben mir endlich die lang ersehnte Überdachung für die empfindlichen Tomaten gebaut.
Neben der Terrasse befindet sich ein bisher ungenutzter Bereich von ca. 2,50 x 4,00 Meter Grundfläche.
Umgeben ist dieser auf zwei Seiten mit einer Natursteinmauer, ein Grundgerüst aus Balken von einem ehemaligen Holzpavillon ist auch vorhanden.
Wir haben einfach alte Dachbalken vom undichten Garagendach gehobelt und gestrichen und einen kleinen flachen Dachstuhl daraus gezimmert.



Darauf haben wir dann nur noch Hohlkammerplatten verlegt, fertig ist das neue Tomatendach.




Ob es den Tomaten nun gefällt dass alle vier Seiten offen sind wird sich zeigen, ich habe mir überlegt evtl. dann im nächsten Jahr noch zwei Seiten zu verschließen.




LG Alex





8. April 2018

Endlich ist er da........der Frühling

Spätestens wenn die Stare in Scharen in meinem Garten einfallen weiß ich dass der Frühling da ist.
Man kann ihr Schnattern und Zwitschern schon von Weitem hören.
Systematisch werden dann erstmal alle Futterstellen im Garten geplündert und nebenbei die Nistkästen inspiziert.


Am besten schmecken ihnen die Rosinen, diese werden sofort vernichtet, die Amseln haben da leider das Nachsehen.

Ich liebe diese Kerlchen und hoffe sehr dass sich dieses Jahr wieder ein Pärchen findet um in meinem Garten zu brüten.


Die Frühlingsblumen stehen schon einige Tage in voller Blüte, und endlich kann ich auch die ersten Insekten daran beobachten.
Schmetterlinge, Honigbienen und einige Wildbienen konnte ich schon beobachten.

Die Blumenzwiebeln, welche im im Herbst in die Wildblumenwiese gesetzt hatte, sind zu meiner Freude alle aufgegangen und erfreuen mich jeden Tag aufs Neue.

Ohne die Krokus und Iris würde sie zu dieser Jahreszeit noch etwas trostlos aussehen.


Auch an anderen Stellen im Garten blüht es endlich wieder, der Pestwurz gefällt mir dabei immer besonders gut.
Von den Christrosen sind leider nur die hellen erblüht, die Blüten der dunklen Sorten sind im März nach erneutem Wintereinbruch leider alle erfroren.


Frösche un Kröten haben den Gartenteich auch schon wieder bevölkert, den ganzen Tag bis in die späten Abendstunden hört man das Quaken.

Den ersten Froschlaich konnte ich heute auch schon entdecken.
Der Laich der Kröten läßt mit Sicherheit auch nicht mehr lange auf sich warten, so wie die sich ins Zeug legen :-D


An der Steinmauer in der Einfahrt habe ich ein besonders schönes großes Exemplar einer Kreuzotter gefunden.
Sie war ungefähr 40 cm lang, in dieser Größe habe ich noch nie eine gesehen.
Es freut mich daher umso mehr dass sie anscheinend sehr großen Gefallen an meinem Garten gefunden und sich hier niedergelassen hat.



Die beiden Hummelkästen sind wieder mit neuem Material befüllt und an schattigen Plätzen positioniert.
Um der Hummel die Suche zu erleichtern wurde der Eingang noch etwas mit Moos dekoriert.
Ich hoffe sehr dass sich dieses Jahr mal eine Hummelkönigin dazu entschließt ihr Volk in einem der Kästen zu gründen.
Einige dicke Brummer konnte ich in den letzten beiden Tagen bereits auf ihrer Suche nach dem perfekten Nistplatz beobachten.


Ach es ist einfach herrlich wieder im Garten zu buddeln und zu beobachten wie sich wieder Leben nach einem langen Winter regt.
Auch unser "wilder" Kater findet das alles ganz aufregend und ist immer an meiner Seite.
Der gerade austreibende Baldrian hat es ihm im Moment besonders angetan, er könnte sich daran den ganzen Tag reiben.





LG Alex

11. März 2018

Chili, Paprika und Auberginen 2018

Im letzten Jahr war ich mit der Aussaat der Chili und Paprika zeitlich bedingt etwas spät dran, die Pflanzen haben sich zwar prächtig entwickelt, jedoch war die Ernte sehr spät, und einige musste ich im Herbst mit ins Haus nehmen.

Deshalb habe ich mich dieses Jahr für eine frühere Aussaat entschieden (und mir dafür auch die Zeit genommen).
Bereits im Januar (am 16.01.) habe ich verschiedene Chili- Paprika- und Auberginensorten ausgesät, da diese doch eine beträchtlich lange Entwicklungsphase haben.
Im Nachhinein kann ich für mich sagen das es noch zu früh war, Mitte bis Ende Februar reicht vollkommen aus.

Meine Auswahl für dieses Jahr

Chili:
- Bishops Crown
- Black Hungarian
- Bolivian Rainbow
- Manzano yellow
- Chi Chien
- Criolla Sella
- Fish Pepper
- Gorria
- Piri Piri
- Jalapeno
- Joe´s Long
- Pimiento Picon
- Trinidad Perfume
- Lemon Drop

Paprika:
- Orange Sun
- Golden Wonder
- Purple Beauty
- Petit Becs
- Sweet Banana
- Sweet chocolate
- Sweet Pickle
- Boldog
- Chocolate Beauty
- Corno Giallo
- Pimento L
- Corno Rosso
- Friggitello
. Hungarian Wax

Auberginen:
- Casper
- (Early) Long Purple
- Listada de Gandia
- Madonna
- Rosa Bianca
- Turkish Orange

Einen Tag vorher habe ich die Samen in Kamillentee eingelegt, das soll antiseptisch wirken gegen Bakterien und Pilze und unterstützt so beim Keimen und Wachsen.


Diesen Aufwand werde ich mir die nächste Saison allerdings auch ersparen, die Samen haben nicht besser gekeimt als ohne diesen Prozess.

Gesät habe ich wie immer in Kokoserde, damit habe ich bis jetzt einfach die besten Erfahrungen gemacht.
Sie schimmelt nicht so schnell, und sie trocknet auch nicht so schnell aus.


Um mir die lästige Beschriftung mit den Schildchen zu ersparen (auch bin ich der Meinung dass diese den jungen Pflänzchen das Licht nehmen) habe ich mir dieses Mal was ausgedacht.
Ich habe diese miteinander verbundenen Anzuchttöpfe genommen und in jeden jeweils eine Sorte gesät. 
Dann habe ich mir die Vorder- und Rückseite gekennzeichnet und mir eine Tabelle angelegt, in der verzeichnet ist in welchem Topf welche Sorte ist.
Nach dem Pikieren komme ich dann allerdings um die Beschriftung der einzelnen Töpfe nicht mehr drum herum. Schildchen nehme ich trotzdem keine mehr, sie stören mich, ich beschrifte jeden einzelnen Topf mit diesen Etiketten-Klebestreifen.


Die Temperatur zur Keimung der Chili sollte ja je nach Sorte zwischen 25-28°C (bei einigen sogar noch mehr) liegen.
Der einzige Raum der zu dieser Jahreszeit diese Temperaturen erreichen kann ist glücklicherweise mein Hauswirtschaftsraum. Darüber bin ich wirklich sehr froh, so kann ich mir Heizmatten und Co ersparen.


Nach zwei Wochen sind die ersten Samen gekeimt, einige haben mal wieder etwas rumgezickt, deshalb habe ich Anfang Februar nochmals nachgesät.


Insgesamt bin ich eigentlich ganz zufrieden mit der Keimquote, von den 28 Sorten Chili und Paprika haben nur 5 Sorten gar nicht gekeimt.
Es kann am Saatgut selbst gelegen haben, da ich nicht sicher sagen wie alt die Samen waren.
Ich habe jedenfalls jetzt mehr als genug Pflanzen, die müssen später auch erst mal einen Platz auf der Terrasse finden :-D

Auberginen habe ich das erste mal gesät, es sind auch nach ca. einer Woche fast alle Samen aufgegangen.
Ich bin sehr gespannt wie sie sich in unserem Klima entwickeln.

Aubergine 11.03.
Zur Aufzucht habe ich bis jetzt kein künstliches Licht verwendet, es geht also auch ohne diesen ganzen Schnick-Schnack.
Nach dem Keimen werden die Pflanzen hell und kühler gestellt (bei mir die Südfenster im gesamten Haus).

Chili 11.03.

Ich freue mich schon auf die Ernte im Spätsommer.




LG Alex





30. Oktober 2017

Letzte herbstliche Eindrücke

Vor zehn Tagen noch zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite., die Sonne schien und ließ meinen Garten in den wunderschönnsten bunten Herbstfarben erstrahlen.

Die leuchtend rot-orangen Blätter von Heidelbeeren, Wildrosen und Essigbaum kommen immer besonders gut zur Geltung.

Die Große Fetthenne ist immer noch sehr schön anzuschauen und erfreut viele Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge.
Die Spinnennetze finde ich im Herbst besonders toll. In den frühen Morgenstunden kann man sie sehr gut fotografieren, es hängt noch der Tau daran.
Verblühte Stauden sind für mich auch ein Augenschmaus,  ich lasse sie bis zum Frühjahr stehen.


Ich konnte noch einiges an Gemüse ernten, wie Zucchini, Kürbis, Bohnen, Kartoffeln und Mais.
Über die Bohnen habe ich mich dieses Jahr besonders gefreut, ich habe viele verschiedene Sorten angebaut und konnte von allen Samen für die nächste Saison ernten.
Dieses Jahr sind auch endlich mal die Kalebassen gut gewachsen, damit hatte ich bisher nie viel Erfolg. Die Kalebasse "Cobra" ist besonders schön geworden, ich werde versuchen daraus ein Futterhäuschen für die Vögel zu machen.
Auch über die Kartoffeln habe ich mich gefreut, sie waren ein Experiment im Kartoffelturm, welches gut funktioniert hat. Das werde ich nächstes Jahr wieder machen und noch ausweiten.

Das einzige Obst, welches ich noch ernten konnte, waren die Himbeeren. Sie sind im Oktober noch schöner und leckerer als die Monate davor.

Die Chili- und Paprikapflanzen habe ich Anfang des Monats schon ins Haus stellen müssen, sie wären mir sonst wahrscheinlich nachts erfroren.
Auf der Fensterband haben sie sich sehr wohl gefühlt und noch schön Farbe bekommen. 

Leider war der Oktober nicht wirklich golden, er war wie schon der Sommer viel zu nass und kalt.
Seit einigen Tagen hat sich das Wetter sehr verschlechtert, es graupelt und ist alles grau in grau, der erste Schnee liegt auch schon in der Luft, lange wird es nicht mehr dauern.

Zum Glück konnte ich noch ein paar schöne Erinnerungfotos knipsen, sie helfen mir die trübe Jahreszeit zu überstehen und ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Gartensaison.

Von den Herbstastern blühen Ende Oktober nur noch die zwei weißen Sorten, alle anderen sind leider schon verblüht.
Es ist Wahnsinn wie viele Insekten zu dieser Jahreszeit noch bei mir unterwegs sind, es hat den ganzen Tag nur so gesummt und gebrummt.

Auf der Wildblumenwiese und in den anderen Staudenbeeten blühen noch:
- Gemeine Wegwarte
- Herbsteisenhut
- verschiedene Storchschnabel
- verschiedene Malven

- Minze
- Natternkopf
- Kapuzinerkresse
- Borretsch 

Die Ringelblumen waren dieses Jahr lange nicht zu sehen, fast hätte ich sie schon als vermisst gemeldet. Dafür blühen sie jetzt umso schöner und werden auch noch eine ganze Weile zu sehen sein.

Sonnenblumen und die Staudensonnenblumen sind ein toller Blickfang und die Vögel holen sich nach dem Verblühen sehr gerne die Samen.

Die Goldwaldrebe (Clematis tangutica) ist dieses Jahr das erste Mal so richtig gut und viel gewachsen. Woran es lag dass sie bisher etwas zickig war weiß ich leider nicht. Jedenfalls hat sie sich jetzt anscheinend an ihren Standort gewöhnt und verwöhnt mich mit unzähligen wunderschönen Blüten.





LG Alex

27. August 2017

Sommerzeit

Der Sommer könnte für mich ewig dauern. Ich liebe es die Tiere im Garten zu beobachten und jeden Tag neue Blüten zu entdecken.
In der Dämmerung sitze ich so gerne auf der Terrasse und lausche der Amsel bei ihrem Gesang. Später dann kann ich die Nachtigall oben im Wald singen hören.

Zur Paarungszeit der Igel laufen diese wie aufgescheuchte Hühner im Garten hinter einander her und geben die typischen Laute von sich. Wenn ich auf der Terrasse sitze muss ich die Füße einziehen, um ihnen nicht im Weg zu sitzen. Das Trockenfutter für die Katzen haben sie auch für sich entdeckt, es schmeckt ihnen anscheinend sehr lecker, und die Katzen haben das Nachsehen.
Wie viele Igel in meinem Garten wohnen weiß ich leider nicht genau, in der Totholzheckenecke fühlen sie sich jedenfalls sehr wohl.

Auch unter der Terrasse haben sie sich anscheinend einen Platz zum Schlafen eingerichtet.

Ab Juli kann man dann auch die Grillen in den hohen Gräsern und Sträuchern bis spät in die Nacht hinein zirpen hören.
Auch die Glühwürmchen kann man zu dieser Zeit im ganzen Garten umher schwirren sehen, sie vollziehen wunderschöne Tänze in der Luft.
Ich habe versucht ihre Lichter mit der Kamera einzufangen, jedoch ist mir das nicht so gut gelungen.

Über Insekten kann ich mich dieses Jahr nicht beschweren, an den zahlreichen schönen warmen Tagen hat es im Garten nur so gesummt und gebrummt.


 


Leider hatte ich diesen Sommer nicht so viel Zeit zum Bloggen, deshalb gibt´s hier jetzt noch ein paar Impressionen von all der schönen Blütenpracht und einigen Gartenausschnitten von den Monaten Juni, Juli und August.








 


 













 









Den Gartenteich kann man momentan nur noch erahnen, die Stauden haben den Uferbereich für sich erobert. Den Fröschen scheint es aber zu gefallen, momentan gibt es jeden Abend ein wunderbares Froschkonzert.







Die Wildblumenwiese hat mich auch dieses Jahr wieder nicht enttäuscht, sie wird von Jahr zu Jahr immer schöner. Ich könnte mich den ganzen Tag daneben setzen und den Insekten bei der Arbeit zusehen und zuhören.











LG Alex





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